Thüringer LINKE Vize Sandro Witt fordert nach NRW Wahl Zusammenrücken und Beisammenstehen innerhalb der Partei.

13. Mai 2012

 

Thüringer LINKE Vize Sandro Witt fordert nach NRW Wahl Zusammenrücken und Beisammenstehen innerhalb der Partei. „Nicht die Personalfragen sondern die Umsetzung des „Erfurter Programms“ müssen vordergründig diskutiert werden.“

Zum schlechten Abschneiden und damit zum Ausscheiden der Fraktion die LINKE aus dem Landtag von NRW erklärt der Thüringer LINKE Vize Sandro Witt:…

„Die Wahlkämpfer_innen meiner Partei haben im größten deutschen Bundesland einen sehr engagierten und zielgerichteten Wahlkampf gemacht. Leider ist es nicht gelungen, die vielen guten Vorschläge und Aktivitäten der letzten beiden Jahre Landtagsarbeit, dem Wähler nahezubringen. Ich denke, dass meine Genoss_innen in NRW diese Ergebnis aufarbeiten und jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken. Ich bedanke mich für den engagierten Wahlkampf und fordere aber gleichzeitig zu Geschlossenheit auf. Es hat sich gezeigt, dass öffentlicher Streit um Personen eben nicht dazu führt, dass Wähler_innen Vertrauen gewinnen. Diesen Vorwurf mache ich allen, die lautstark immer wieder die Führungsdebatte auch während der Wahlkämpfe über die Öffentlichkeit geführt haben.“

Der kommende Bundesparteitag muss genutzt werden zur Sacharbeit zurück zu kehren. „Es geht nicht um die linkere oder pragmatischere Strömung innerhalb der Partei, sondern um die Umsetzung eines mit großer Mehrheit in Erfurt beschlossenen Parteiprogramms.“

„Ich fordere den Parteivorstand und die Landesvorsitzenden auf, dass gemeinsame Treffen am Dienstag zu nutzen näher zusammen zu rücken und sich bewusst zu werden, dass es darum gehen muss unser Programm nicht mehr nur als Papier in der Tasche herumzutragen, sondern dafür zu sorgen, dass wir es auf allen Ebenen der Politik auch in die Diskussion und Umsetzung bekommen. Wir brauchen jetzt einen Vorstand, der die persönlichen Befindlichkeiten zurück stellt. Und wir brauchen Genoss_innen im Vorstand welche bereit und in der Lage sind Brücken zwischen den unterschiedlichsten Akteur_innen zu schlagen. Die Delegierten des Parteitages im Juni in Göttingen sollten genau nach diesem Maßstab ihre Wahl treffen. Wir brauchen letztlich keinen Neustart sondern Zusammenhalt und Solidarität. Diese, übrigens urgewerkschaftlichen Grundsätze, werden uns weitere politische Erfolge bringen und nicht das öffentliche Streiten über Personen, erklärt der Thüringer LINKE Vize Witt abschließend.

Werbeanzeigen