Erinnerung an den Aufruf – Linkes Fairplay

 

Angesichts der nicht enden wollenden öffentlichen Debatte über die Partei auch durch Thüringer Amts- und Mandatsträger (ja nur männlich) unterschreibe ich den Aufruf Linkes Fairplay und fordere zur Umsetzung auf. Wer den Aufruf lesen und unterschreiben will kann auf die Überschrift klicken und kommt direkt auf die Seite.  Als Vertreter der Partei die LINKE

Fair Play: Mannschaftsspiel statt Medienmacht

Sieben goldene Spielregeln für eine demokratische und lebendige LINKE

1. Innerparteilicher Streit sollte sachlich geführt und überwiegend in den dafür vorgesehenen Gremien sowie parteiinternen bzw. parteinahen Medien geäußert werden. Interviews und Beiträge in den großen Massenmedien sollten vor allem für Werbung für die Positionen der LINKEN genutzt werden.

2. Persönliche Beleidigungen passen nicht zu einer linken Partei und schaden unserem Erscheinungsbild.

3. Der Mitgliederentscheid bzw. der Parteitag ist bei Grundsatzentscheidungen der Partei die geeignete und höchste Form der innerparteilichen Willensbildung.

4. In heißen Wahlkampfphasen, die ein geschlossenes Erscheinungsbild der Partei erfordern, ist parteiinterner Streit zurückzustellen.

5. Über interne Diskussionsprozesse und andere sensible Vorgänge ist die Öffentlichkeit nicht ohne entsprechende Beschlüsse bzw. Zustimmung der Betroffenen zu informieren.

6. Juristische oder satzungsrechtliche Maßnahmen gegen Mitglieder der LINKEN sind grundsätzlich zu vermeiden. Bei Konflikten sind zunächst die innerparteilichen Gremien und Schlichtungsinstanzen zu bemühen. Vermittlungsbemühungen der Parteiorgane sollten unterstützt werden.

7. Sitzungen von Gliederungen und innerparteilichen Zusammenschlüssen der LINKEN sollten grundsätzlich mindestens eine Stunde der Debatte aktueller politischer Themen widmen, um dem Anspruch der Mitglieder auf politische Bildung zu entsprechen. DIE LINKE ist eine lebendige Partei kein Satzungs- oder Wahlverein.

Diese Spielregeln sollen niemanden mundtot machen sondern Demokratie in der LINKEN fördern: Ohne Satzungsänderungen, Schiedsgerichte und Parteiausschlüsse!

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