Spende zusammen mit RADIO HAVANNA für OXFAM

18. August 2010

Meine „alten“ politischen Punkrockfreunde aus Suhl, die mit ihrer Band „Radio Havanna“ sehr erfolgreich unterwegs sind haben auch ihren politischen Anspruch nicht verloren und haben mich gebeten für ihre aktuelle Aktivität mit zu werben bzw. sie zu unterstützen. Aus diesem Grund möchte ich die Leser_innen meiner Seite bitten, das Team mit einer Spende zu unterstützen. Wie das geht und warum Radio Havanna, die im Übrigen sehr gute und tanzbare Musik machen, den „Oxfam Spendenlauf“ unterstützen erfahren sie wenn sie weiter lesen… Ich bedanke mich schon mal im Voraus für die Unterstützung.

Der Bandaufruf:

Uns als Band RADIO HAVANNA ist es wichtig, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen, und mit unserer Musik für andere stark zu machen. Deshalb haben wir bereits in der Vergangenheit durch beispielsweise selbstveranstaltete Festivals sowie Aktionen gegen Nazis unser politisches Bewusstsein und Engagement bekundet. Nun wollen wir noch einen draufsetzen. Wir möchten zusammen mit euch, unseren Fans und Freunden Spenden für Projekte der renommierten und bekannten Nichtregierungsorganisation OXFAM sammeln. Schaffen wir das Spendenziel, werden wir anschließend 100 Kilometer in 30 Stunden (!) am Stück durch den Harz wandern. Das Ganze findet im Rahmen der OXFAM Veranstaltung „Oxfam Trailwalker“ statt. Neben uns treten Teams aus ganz Deutschland an. Unser Ziel ist es hier ein deutliches Zeichen gegen Armut und für Bildung zu setzen und vor allem junge Menschen mit den Zielen und Projekten von Oxfam vertraut machen. Wir wollen dich und alle anderen hiermit zum Spenden eines Geldbetrags motivieren. Hierbei zählt jeder Euro – wir sind über jeden Euro begeistert und jeder Euro wird helfen. Und zwar nachhaltig und genau dort wo die Kohle dringend gebraucht wird.

Warum das Ganze, wohin geht das Geld?

Bevor wir am „Oxfam Trailwalker“ teilnehmen dürfen, müssen wir 2.000 € an Spenden für Oxfam, eine etablierte und global agierende Menschenrechtsorganisation einwerben. Mit dem gespendeten Geld werden Schulplätze und Lehrmaterialien finanziert, vornehmlich in Zentral – und Ostafrika. Laut Oxfam können mit 2.000 Euro – das wäre genau der Betrag, den wir uns zu sammeln zum Ziel gesetzt haben – durchschnittlich 80 Schulplätze für ein Jahr finanziert werden.  Es geht uns hierbei  ausdrücklich nicht um eine mildtätige Gabe für die, die sich vermeintlich nicht selbst helfen können. Wir haben uns für Oxfam entschieden, weil hier Hilfe zur Selbsthilfe geleistet wird: Es werden ausschließlich Bildungsprojekte gefördert und somit lokales Wissen, dass den Menschen die Perspektive bietet, in Zukunft unabhängig vom Mitleid der Reicheren ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Denn erst Bildung – übrigens in der allgemeinen Erklärung der Menschrechte der Vereinten Nationen von 1948 verankert – ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe und Mitbestimmung. Punkrock ist für uns mehr als Musik. Es ist die bewusste Entscheidung darüber, wie man der Welt gegenübertritt, ob man sich mit ihrem Zustand abfinden oder an ihrer Gestaltung mitwirken möchte. Deshalb engagieren wir uns auch – privat wie als Band. Deshalb spielen wir Soli-Konzerte und Shows gegen Nazis.  Aber es ist noch niemandem geholfen, wenn auf Konzerten politische Themen angesprochen werden, die Energie aber schon am Morgen darauf wieder vergessen ist. Und weil nicht nur wir, sondern alle ihre Ärsche hochbekommen sollen, haben wir uns dafür entschieden, mit dem Trailwalker eine Aktion zu unterstützen, bei der wir auf die Unterstützung all derer angewiesen sind, denen Veränderungen in der Welt eine Herzensangelegenheit ist. Also hoffentlich auch euch. Engagiert euch mit uns!

Mehr Infos zu Oxfam & dem Trailwalker: www.trailwalker.oxfam.de

Ein Interview von Radio Havanna mit vielen Infos dazu bei TV Berlin unter:
http://www.rheinmaintv-video.de/video/iLyROoaf8gua.html

Hier könnt ihr uns direkt durch eure Spende unterstützen: http://trailwalker.oxfam.de/Teampage.aspx?teamId=26 


Tiefe Enttäuschung über Verhalten von Thomas Hartung

11. August 2010

Mit dem heutigen Tag ist Thomas Hartung, der mit Hilfe seines ehemaligen LINKE Kreisverbandes Weimar, Apolda und Weimarer Land das Direktmandat für den Landtag gewonnen hatte zur SPD Fraktion im Thüringer Landtag übergelaufen und aus der Partei die LINKE die er zuvor in Weimar gespalten hatte, ausgetreten.  Ich selbst habe mich an die Weimarer Lokalmedien mit einer Presseerklärung gewendet. Ich bin enttäuscht, da ich mich in den letzten Monaten trotz aller persönlichen Verletzungen aus der Zeit des Wahlkampfes immer für die Kommunikation mit Thomas Hartung eingesetzt habe. Thomas Hartung hat den Beweis angetreten dass es ihm nie um Inhalte und Positionen ging, sondern von Anfang an um seine eigene Person. 

Sowohl die Kreistagsfraktion im Weimarer Land als auch der Kreisvorsitzende meiner Partei die LINKE Jan Tampe haben sich auch mit Pressemitteilungen an die Öffentlichkeit gewandt. 

Die Pressemitteilung der Kreistagsfraktion: 

Hartungs Wechsel ist Treppenwitz der Politikgeschichte  

Als beschämend bezeichnet die Kreistagsfraktion DIE LINKE im Weimarer Land den Austritt des Weimarer Landtagsabgeordneten Dr. Thomas Hartung aus Partei und Fraktion und dessen Eintritt in die SPD-Fraktion. Hartung habe nicht einmal den Mut gehabt, sich persönlich zu erklären, der Kreisverband sei zwei Stunden vor der SPD-Pressekonferenz per E-Mail über den Austritt informiert worden. 

Für den Fraktionsvorsitzenden Stefan Wogawa liegt hier ein echter Treppenwitz der Thüringer Politikgeschichte vor. „Thomas Hartung wollte doch immer der linkeste Linke überhaupt sein und hat permanent mit radikaler Rhetorik den Kreisverband als angeblich zu angepasst kritisiert“, so der Kommunalpolitiker weiter. Noch zur Eröffnung seines Wahlkreisbüros in Weimar habe Hartung radikale Sektierer aus Berlin als Eröffnungsredner eingeladen. Man dürfe deshalb sehr gespannt sein, wie Hartung seine bisher verbal verbreiteten Positionen zum Afghanistan-Krieg, zu Hartz IV und zur Rente mit 67 jetzt in der SPD umsetzte, betont Wogawa. Hartung enttäusche seine Wähler schwer, die eben ausdrücklich keinem SPD-Politiker ihre Stimme gegeben haben. Ihm tue es auch um die Menschen leid, die Hartung bei seinem aggressiven Konfrontationskurs im Kreisverband auf seine Seite habe ziehen können, erläutert Wogawa. Richtung SPD habe die so genannte „Neue Linke Weimar“ bisher nie tendiert. Offenbar seien die Mitglieder für Karrierezwecke eines einzelnen Protagonisten instrumentalisiert worden, jetzt lasse der sie zum Dank im Regen stehen. „Thomas Hartung ist es offenbar immer nur um Thomas Hartung gegangen“, so Wogawas Fazit.

Die Pressemeldung des Kreisvorsitzenden Jan Tampe

Tiefe Enttäuschung über den Wechsel

„Mit tiefster persönlicher und politischer Enttäuschung nahm ich heute den Austritt von Dr. Thomas Hartung aus Partei und Landtagsfraktion zur Kenntnis“, so Jan Tampe, Vorsitzender des Kreisverbandes DIE LINKE. Apolda-Weimar. Vor allem im Zusammenhang mit dem gewonnen Direktmandat zur Landtagswahl 2009 und den Engagement und der Kraft, die alle Mitglieder des Kreisverbandes in den Wahlkampf von Dr. Hartung gesteckt haben, steht der Wechsel zur SPD Landtagsfraktion unter einem sehr faden Beigeschmack. „Den politischen Weg, den Dr. Hartung jetzt einzuschlagen gedenkt, will und brauch ich nicht zu kommentieren.“, so Jan Tampe weiter. Als Kandidat für den Landtag bekämpfte er die SPD auf das Schärfste. Wie seine Kritik an der Schwarz-Roten Landesregierung, an Hartz IV, Rente mit 67 sowie den Kriegseinsätzen mit den heutigen Tag zu bewerten ist, können nur die Wähler entscheiden. Leider scheint Dr. Hartung zu denjenigen Personen zu gehören, die links blinken und rechts abbiegen. „In Anbetracht der Tatsache, dass durch die seit Monaten laufende Mediation und der damit verbundenen investierten Kraft in die Lösung des Konflikt zwischen der LINKEN sowie der „neuen linken“, wir uns auf einen guten Weg befanden, ärgert mich der Schritt von Thomas Hartung um so mehr.“ In wieweit sich die Annäherung zwischen Linksfraktion und „neue linke“ im Weimarer Stadtrat fortsetzen wird, muss nun die „neue linke“ zeigen. Will sie, wie Dr. Hartung, zu einer neuen Sozialdemokratie werden oder steht sie weiter zu den sozialen, friedenspolitischen und ökologischen Zielen der LINKEN. „Leider musste ich auch wieder zur Kenntnis nehmen, dass die Schuldfrage von Seiten Dr. Hartungs allzuschnell geklärt wurde. Aber dieses Problem hat jetzt die SPD.“, so Tampe abschließend.


„Es ist an der Zeit! Ein Aufruf zur Demokratisierung der Demokratie“ von Bodo Ramelow

8. August 2010

 

Die Rosa Luxemburg Stiftung gibt unregelmäßig das Heft „Standpunkte“ heraus. In der aktuellen Ausgabe gibt es einen Artikel von Bodo Ramelow, Fraktionsvorsitzender der Landtagsfraktion meiner Partei die LINKE im Thüringer Landtag. Mit Blick auf die laufende Programmdebatte der Partei die LINKE, aber auch nach draußen auf die ständigen Angriffe auf die grundgesetzlich festgeschriebene Würde des Menschen durch neoliberale Parteien in den Parlamenten ist dieser Artikel nicht nur lesenswert für Parteimutglieder, sondern erfrischend nach vorne gerichtet mit Ideen und Vorschlägen für Initiativen und Aktivitäten zur „Demokratisierung der Demokratie“ wie Bodo Ramelow so wunderbar umschreibt worum es eigentlich geht oder gehen sollte.

Ich wünsche den Leser_innen meiner Website eine angenehme Lektüre und verweise kurz noch auf Bodo Ramelows Website, auf der es auch möglich ist Kontakt aufzunehmen. www.Bodo-Ramelow.de Außerdem besteht auch die Möglichkeit über das Gästebuch auf dieser Seite einen Kommentar zu hinterlassen.

Wenn sie auf das Bild von Bodo Ramelow klicken finden sie den Artikel „Es ist an der Zeit“…

Bodo Ramelow "Es ist an der Zeit!"